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	<title>. &#187; Positionen</title>
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	<description>Für eine pragmatische und linke Zukunft.</description>
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		<title>Gro&#223;e Basis-Bewegung will &#214;ffnung der Jusos</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 07:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
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PL-Sprecher regen Urwahl des Vorsitzenden an
 Anl&#228;sslich des vom 18. bis 20. Juni stattfindenden Bundeskongresses der Jusos bekr&#228;ftigt die Pragmatische Linke ihre Forderung nach einer &#214;ffnung des Verbandes. In einem entsprechenden Antrag prangern die realpolitischen Jusos die akademische Abgehobenheit und die mangelnde Pluralit&#228;t der Jusos an. Sie fordern ein grundlegendes Umdenken und die Weiterentwicklung des [...]]]></description>
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<p><strong>PL-Sprecher regen Urwahl des Vorsitzenden an</strong></p>
<p><a href="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2008/06/presse.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-17" style="margin: 10px; float: left;" title="presse" src="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2008/06/presse.jpg" alt="" width="130" height="120" /></a> Anl&#228;sslich des vom 18. bis 20. Juni stattfindenden Bundeskongresses der Jusos bekr&#228;ftigt die Pragmatische Linke ihre Forderung nach einer &#214;ffnung des Verbandes. In einem entsprechenden Antrag prangern die realpolitischen Jusos die akademische Abgehobenheit und die mangelnde Pluralit&#228;t der Jusos an. Sie fordern ein grundlegendes Umdenken und die Weiterentwicklung des Verbandes zu einer jungen, fortschrittlichen Kraft in der SPD. Die Pragmatische Linke lehnt die sklavische Einordung der Jusos auf der traditionellen Parteilinken ebenso ab wie die &#220;bernahme undemokratischer Spielregeln, bei denen Personalentscheidungen im kleinen Kreis getroffen und der Basis vorgesetzt werden.</p>
<p>„Unsere Position wird von 30 Unterbezirken und Landesverb&#228;nden eingebracht und unterst&#252;tzt“, freut sich der K&#246;lner PL-Sprecher Marcel Lewandowsky. „Eine solche Bewegung hat es in der Geschichte der Jusos noch nicht gegeben.“</p>
<p>PL-Sprecher Parsa Marvi aus Karlsruhe erg&#228;nzt: „Der Antrag ‚Jusos &#246;ffnen‘ ist ein deutliches Signal an den Bundeskongress. Wir erwarten, dass die Delegierten und der neue Vorsitzende diesem Ruf der Basis folgen werden.“</p>
<p>Der Antrag, der von den Jusos K&#246;ln initiiert wurde und innerhalb weniger Wochen zahlreiche Unterst&#252;tzer fand, beinhaltet eine kritische Auseinandersetzung mit der mangelnden gesellschaftlichen Verankerung der Jusos und ihrer mangelnden Binnenpluralit&#228;t. „Die Jusos m&#252;ssen einerseits aufh&#246;ren, ein Verband von Akademikern f&#252;r Akademiker zu sein, sondern sich viel st&#228;rker f&#252;r junge Auszubildende, junge Arbeitnehmer, Sch&#252;ler auf Real- und Hauptschulen und junge Arbeitslose &#246;ffnen“, sagt Lewandowsky. „Au&#223;erdem m&#252;ssen die Jusos sich endlich zu ihrer eigenen Pluralit&#228;t bekennen und davon wegkommen, sich per Anordnung auf der Parteilinken zu verorten. Das entspricht nicht der Realit&#228;t der unter 35-j&#228;hrigen SPD-Mitglieder.“ </p>
<p>Die Pragmatische Linke erhofft sich f&#252;r den Bundeskongress einen ersten Schritt f&#252;r die Weiterentwicklung der Jusos. „Wir stehen erst am Anfang dieses Prozesses“, sagt PL-Sprecher Arik Willner aus Hamburg. „Dazu geh&#246;rt nach unserer Auffassung auch die Demokratisierung unserer Strukturen. Wir sollten etwa auch dar&#252;ber nachdenken, den Bundesvorsitzenden durch Urwahl zu bestimmen. Dadurch w&#252;rden Hinterzimmer-Absprachen, wie sie in den letzten Jahren &#252;blich waren, vermieden.“</p>
<p>Die Pragmatische Linke ist das B&#252;ndnis der undogmatischen und realpolitischen Jusos und jungen Menschen in der SPD. Sie setzt sich seit Jahren f&#252;r eine breitere, pluralistische Aufstellung des Verbandes und f&#252;r eine strategische Neuausrichtung der Jusos ein. </p>
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		<title>Die Jusos &#246;ffnen!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalie</dc:creator>
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Am 30. Januar haben die K&#246;lner Jusos ein Positionspapier verabschiedet, das zu Recht Diskussionen ausgel&#246;st hat – weil es ein ebenso provokantes wie wichtiges Papier ist. Es tr&#228;gt den Titel „Die Jusos &#246;ffnen“ und will genau dies: Die Jusos zu einer schlagkr&#228;ftigen politischen Vertretung junger Menschen machen.

Seien wir ehrlich: Zurzeit ist der Juso-Bundesverband alles andere [...]]]></description>
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<p>Am 30. Januar haben die K&#246;lner Jusos ein Positionspapier verabschiedet, das zu Recht Diskussionen ausgel&#246;st hat – weil es ein ebenso provokantes wie wichtiges Papier ist. Es tr&#228;gt den Titel „Die Jusos &#246;ffnen“ und will genau dies: Die Jusos zu einer schlagkr&#228;ftigen politischen Vertretung junger Menschen machen.</p>
<p><a href="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/02/logo_jusos_klein.jpg"><img src="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/02/logo_jusos_klein-300x147.jpg" alt="" title="logo_jusos_klein" width="300" height="147" class="alignright size-medium wp-image-391" /></a></p>
<p>Seien wir ehrlich: Zurzeit ist der Juso-Bundesverband alles andere als das Sprachrohr der Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in diesem Land. Woran liegt das? Die Jusos K&#246;ln interpretieren die Ursachen der Misere so:<br />
1.	Die Jusos k&#246;nnen den Anspruch, die Mehrheit der unter 35-J&#228;hrigen zu vertreten, schon deshalb nicht stellen, weil sie diese Mehrheit nicht abbilden: Sie rekrutieren sich vor allem aus Studierenden; Ihre Diskussionskultur ist entsprechend akademisch gepr&#228;gt. Das d&#252;rfte viele abschrecken – &#252;brigens auch unter Akademikern.<br />
2.	Solange sich die Jusos am &#228;u&#223;ersten linken Rand der Gesellschaft positionieren, werden sie auch nur innerhalb dieses Spektrums Menschen f&#252;r sich begeistern k&#246;nnen. Auch dort m&#252;ssen die Jusos integrieren, aber eben bei weitem nicht nur. F&#252;r einen Jugendverband gelten dieselben Spielregeln wie f&#252;r Parteien: Sie k&#246;nnen nur erfolgreich sein, wenn sie verschiedene gesellschaftliche Gruppen ansprechen. Das gelingt derzeit nicht.<br />
3.	Utopien sind nicht mehrheitsf&#228;hig. Es d&#252;rfte nur ein kleiner Teil junger Erwachsener sein, die sich nach dem „demokratischen Sozialismus“ sehnt. Es d&#252;rfte aber ein viel gr&#246;&#223;erer Teil sein, der politische Alternativen erdenken und umsetzen will. Die Jusos m&#252;ssen nicht aufh&#246;ren, links zu sein, um pragmatisch zu sein. Sie m&#252;ssen nur den Mut haben, sich in die Niederungen der Realpolitik zu begeben. Es ist eben ein Unterschied, ob man zugunsten der „neuen Gesellschaftsordnung“ gleich die ganzen Sozialreformen r&#252;ckg&#228;ngig machen will (was nicht nur utopisch, sondern auch &#246;konomisch und sozialpolitisch dumm ist) oder ob man versucht, jene Stellschrauben herauszusuchen, an denen man zum Wohle der Menschen drehen kann. Es ist dringend geboten, die Regels&#228;tze des ALG II zu erh&#246;hen, aber das muss nicht bedeuten, die Sanktionsmechanismen abzuschaffen. Und es ist notwendig, die Bundesagentur f&#252;r Arbeit mir mehr und besser qualifizierten Fallmanagern auszustatten. Aber das muss nicht hei&#223;en, keine Zumutbarkeitskriterien f&#252;r die Annahme von Arbeit mehr zu formulieren.</p>
<p>Das Positionspapier spricht die richtigen Forderungen aus. Es kann nat&#252;rlich kein detailgenauer Fahrplan sein. Es braucht den politischen Willen, eine v&#246;llig neue Strategie junger sozialdemokratischer (auch: jungsozialistischer) Politik zu entwickeln. Das Papier ist ein erster Ansto&#223;, der hoffentlich viel Anklang finden wird.</p>
<p>Marcel Lewandowsky</p>
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		<title>Sozialdemokratische Rente</title>
		<link>http://www.pragmatische-linke.org/sozialdemokratische-rente.htm</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Gestaltung des Rentensystems wird auch in Zukunft f&#252;r die SPD eine zentrale Rolle spielen. Wir als Generation die selbst und deren Kinder und Enkel von Reformen an der Rente betroffen sein werden, m&#252;ssen die L&#252;cke schlie&#223;en und mit systematischen Vorgehen und Verstand das System der Rente auf zukunftsf&#228;hige Beine stellen.
Breitere Finanzierungsbasis
Nicht erst seit der [...]]]></description>
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<p><strong>Die Gestaltung des Rentensystems wird auch in Zukunft f&#252;r die SPD eine zentrale Rolle spielen. Wir als Generation die selbst und deren Kinder und Enkel von Reformen an der Rente betroffen sein werden, m&#252;ssen die L&#252;cke schlie&#223;en und mit systematischen Vorgehen und Verstand das System der Rente auf zukunftsf&#228;hige Beine stellen.</strong></p>
<p>Breitere Finanzierungsbasis</p>
<p>Nicht erst seit der Entdeckung der demographischen Entwicklung in unserem Land, mit einer Alterspyramide die auf dem Kopf steht, ist die Finanzierung der Rente nicht mehr gew&#228;hrleistet. Der Generationenvertrag leistet bei weitem nicht mehr was er verspricht, der steuerfinanzierte Rentenzuschuss betrug in den vergangenen Jahren bereits fast ein Drittel. Dies ist nicht allein mit „leistungsfremden Ersatzleistungen“ zu erkl&#228;ren, die der Staat zuschie&#223;t um einen Rentenanspruch f&#252;r Erziehungszeit oder Ausbildungszeit zu decken. Nicht nur steigende Lebenserwartung und demographische Effekte sorgen f&#252;r eine Umlageunterfinanzierung. Vor allem die Kopplung der Renten an abh&#228;ngig besch&#228;ftigte Arbeit durch eine Beitragsfinanzierung ist nicht mehr zeitgem&#228;&#223;. </p>
<p>Das Einkommensteuergesetz kennt 7 Einkunftsarten (Gewinneink&#252;nfte: 1. Eink&#252;nfte aus Land- und Forstwirtschaft(Obstanbau, Weinanbau, Teichwirtschaft) 2. Eink&#252;nfte aus Gewerbebetrieb( gewerblicher Unternehmen, Gewinnanteile OHG) 3. Eink&#252;nfte aus selbst&#228;ndiger Arbeit( &#196;rzte Rechtsanw&#228;lte) &#220;berschusseink&#252;nfte: 4. Eink&#252;nfte aus nichtselbst&#228;ndiger Arbeit( L&#246;hne) 5. Eink&#252;nfte aus Kapitalverm&#246;gen( Zins, Dividende) 6. Eink&#252;nfte aus Vermietung und Verpachtung (Grundst&#252;cke, Geb&#228;ude) 7. Sonstige Eink&#252;nfte ( Leibrenten, Unterhaltszahlungen, Spekulationsgewinne)). Warum werden nur Eink&#252;nfte aus unselbstst&#228;ndiger Arbeit zu Finanzierung der Renten herangezogen? Eine Finanzierung &#252;ber alle Einkommensarten w&#252;rde die Rente von der Lohnentwicklung (nicht nur Finanzierungsbasis) entkoppeln und das Rentenniveau an die BIP-Entwicklung binden. („Warum soll der Roboterarm der zwei Automechaniker ersetzt nicht deren Rente bezahlen?!“)<br />
<span id="more-384"></span><br />
Eine breitere Finanzierungsbasis der Rente ist in der Zukunft unumg&#228;nglich und dar&#252;ber muss vorbehaltlos beraten werden, auch um Altersarmut in der Zukunft zu verhindern.</p>
<p>Flexibles Renteneintrittsalter // Anpassung des Renteneintrittsalters an den Beruf<br />
Eine einheitliche Altersgrenze f&#252;r das Renteneintrittsalter ignoriert die Realit&#228;ten die eine spezialisierte Arbeitsteilung innerhalb einer Volkswirtschaft mit sich bringt. Abgesehen von alten Parolen der Nichtvergleichbarkeit zwischen Maurer und Banker ber&#252;cksichtigt ein einheitliches Renteneintrittsalter auch zu wenig den Wunsch f&#252;r noch arbeitsf&#228;hige und arbeitswillige Menschen. (Warum soll ein Mensch der noch arbeiten will nicht arbeiten d&#252;rfen?) Mit flexiblen Renteneintrittsaltern kann man in der Zukunft unterschiedlichen Arbeitsrealit&#228;ten entsprechen. Wir brauchen ein tragf&#228;higes Modell.</p>
<p>Riestern f&#252;r die Zukunft, das Allheilmittel Kapital gedeckte Renten</p>
<p>Die Jusos Hamburg sind es einer Debatte ohne Vorurteile schuldig endlich modellhaft darzustellen, dass eine Kapitalbildende Rente gleiche Probleme mit sich bringt wie eine Umlagefinanzierung. Letzten Endes bestreiten beide Systeme ihre Einnahmen aus dem zuk&#252;nftigen Volkswirtschaftlichen Ertrag. Die kapitalgedeckte Rente setzt voraus dass auch in Zukunft eine hohe Nachfrage nach Kapital besteht; dass durch Sparen gebildete Kapital muss Abnehmer finden. Die Argumentation dass wenn der demographische Faktor in Deutschland zu sehr greift und „das Ausland schon kaufen wird“, setzt nicht nur Frieden voraus, sondern impliziert neben einem wirtschaftlich verarmenden Deutschland auch machtpolitische Verschiebungen, deren Tragweite die Grenzen der Rentenfinanzierung weit &#252;bersteigen. Durch eine Kopplung der Rente an das BIP ist die H&#246;he der Rente immer unmittelbar Abbild der Leistungsf&#228;higkeit unserer Volkswirtschaft.</p>
<p>Finanzierbarkeit der Rente durch Rentenkorridor gew&#228;hrleisten // Mindestrente einf&#252;hren gegen Altersarmut!<br />
Ein weiterer Mechanismus der die Finanzierbarkeit von Rente gew&#228;hrleisten sollte ist das Konzept eines „Rentenkorridors“ der von einer Mindestrente, die deutlich &#252;ber der Grundsicherung liegen muss, bis zu einer Maximalrente reicht. Durch die Maximalrente wird eine Finanzierbarkeit der Mindestrente hergestellt. Ein klassischer Umverteilungsmechanismus der durch die Mindestrente auch Altersarmut verhindern soll.</p>
<p>Erziehungsleistungen auf die Rente anrechnen</p>
<p>Der gesellschaftliche Gewinn, von der volkswirtschaftlichen Dimension mal abgesehen, den Kinder f&#252;r unsere Gesellschaft sind, ist unbestritten. Warum jedoch nur sehr leidlich Erziehungsleistungen auf die Rente angerechnet wird, ist schwer erkl&#228;rbar. Erziehungsleistungen m&#252;ssen gemessen an ihrem gesellschaftlichen Beitrag angemessen auf die Rente angerechnet werden. Dabei ist wichtig, dass auch die Erziehungsleistung, die arbeitende Eltern bringen, angemessen in die Berechnung der Rente mit einbezogen wird. Nach einem solchem Modell m&#252;ssen wir suchen und es dringend in die Rente integrieren.</p>
<p>F&#246;rderung des mietfreien Wohnens im Rentenalter</p>
<p>„Wenn &#252;berall f&#252;r das Wohl der Rentner Kapital gebildet werden soll, warum kann dann der Staat nicht im Besonderen mietfreies Wohnen im Alter f&#246;rdern?!“ Kapitalbildung f&#252;r den Eigenbedarf an Wohnraum sollte im Besonderen gef&#246;rdert werden da mit einer solchen F&#246;rderung nicht nur Konjunkturprogramme bestreitbar sind, sondern ein wirksames und effizientes Mittel gegen Altersarmut darstellen.</p>
<p>Hauke Wagner</p>
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		<title>Afghanistan – Ganz oder gar nicht</title>
		<link>http://www.pragmatische-linke.org/afghanistan-ganz-oder-gar-nicht.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 20:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>

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Afghanistan steht am Scheideweg. Die Taliban erstarken – in den einst sicheren Norden wurden 2.500 US-Soldaten geschickt, um die Lage zu stabilisieren. 
In der deutschen Politik ist die Diskussion um Afghanistan immer noch von Sch&#246;nf&#228;rberei gepr&#228;gt. Von einem Polizeieinsatz war lange Zeit die Rede. Erst jetzt ist die Rede von kriegs&#228;hnlichen Zust&#228;nden. Die Bundesrepublik Deutschland [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/01/Paul-Fleischer_www.jugendfotos.de-CC-Lizenzby_httpcreativecommons.orglicensesby3.0deed.de_.jpg"><img src="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/01/Paul-Fleischer_www.jugendfotos.de-CC-Lizenzby_httpcreativecommons.orglicensesby3.0deed.de_-300x200.jpg" alt="" title="Paul Fleischer_www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by)_httpcreativecommons.orglicensesby3.0deed.de" width="300" height="200" class="links size-thumbnail wp-image-318" /></a><strong>Afghanistan steht am Scheideweg. Die Taliban erstarken – in den einst sicheren Norden wurden 2.500 US-Soldaten geschickt, um die Lage zu stabilisieren. </strong><br />
In der deutschen Politik ist die Diskussion um Afghanistan immer noch von Sch&#246;nf&#228;rberei gepr&#228;gt. Von einem Polizeieinsatz war lange Zeit die Rede. Erst jetzt ist die Rede von kriegs&#228;hnlichen Zust&#228;nden. Die Bundesrepublik Deutschland muss sich entscheiden: Entweder das Truppenkontingent deutlich aufstocken oder die Soldaten abziehen.<br />
Ein weiter so ist nicht erfolgversprechend. Wenn die Befriedung nicht in den letzten acht Jahren seit 2001 erfolgt ist, warum soll sie jetzt mit dem gleichen Mittelansatz erfolgreich sein. Welcher gem&#228;&#223;igte Taliban will zum Alliierten werden, wenn ISAF in den n&#228;chsten Jahren verbindlich abziehen will ? Ein Erfolg in Afghanistan ist nur denkbar, wenn man bereit ist, mehr Ressourcen zur Verf&#252;gung zu stellen: Mehr Gelder, mehr zivilen Wiederaufbau, aber auch mehr Soldaten. Ich will mir heute ersparen, &#252;ber den unzureichenden zivilen Ansatz Ausf&#252;hrungen zu machen, da ich da im Verband keinen Dissens feststellen kann. Aber in der deutschen &#214;ffentlichkeit fehlt uns ein ehrlicher Umgang mit dem Einsatz: Wenn es jetzt hei&#223;t, bei dem Luftangriff bei Kunduz seien bis zu 150 Menschen ums Leben gekommen, erinnert mich das im Sprachgebrauch an das ICE-Ungl&#252;ck von in Niedersachsen und nicht an die Folge eines Milit&#228;rangriffs.<br />
Zum einen sollten wir uns die Frage stellen, ob wir in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung diesen Angriff einordnen k&#246;nnten, selbst wenn „nur“ 150 Taliban, d.h. eindeutig feindliche K&#228;mpfer, get&#246;tet worden w&#228;ren. &#220;berzeichnet formuliert m&#252;sste die deutsche &#214;ffentlichkeit dies dann als effektive Umsetzung eines Parlamentsbeschlusses bezeichnen.<br />
Das deutsche Polizeirecht kennt die gezielte T&#246;tung nur als verfassungsrechtlich umstrittenen finalen Rettungsschuss (der gezielte Schuss auf den Geiselnehmer). Beim Abschuss eines Passagierflugzeuges kann sich der Staat aufgrund der eindeutig entgegenstehenden Regelung des Grundgesetzes (laut Auffasssung des Bundesverfassungsgerichts) lediglich auf &#252;bergesetzlichen Notstand berufen.<span id="more-364"></span></p>
<p>Die Toten im Kunduz-Tal sind keine Konsequenz einer m&#246;glicherweise (unvermeidbar) falschen Entscheidung eines deutschen Oberst. Sie sind Konsequenz der politischen Entscheidung des Afghanistan-Einsatzes. Derartige (m&#246;gliche) Fehler sind systemimanent. Wo ein Offizier oder ein Soldat an einem Checkpoint m&#252;de in Sekunden, vielleicht auch Minuten, Entscheidungen trifft, erscheint es obskur, wenn die &#214;ffentlichkeit nach Monaten reichlicher &#220;berlegung und Abw&#228;gung zu einer anderen Bewertung kommt. Der Ruf nach mehr Kontrollen ist nicht nur der &#252;bliche Bei&#223;reflex, er ist auch sachlich falsch. Jede Minute, in der die Tanklaster im Sand im Kunduz-Tal steckten, erh&#246;hte beispielsweise die Gefahr, dass Dorfbewohner wie anscheinend geschehen kommen und von dem Benzin etwas abzapfen k&#246;nnten. Und dass jede Kontrollinstanz Zeit kostet, f&#252;r diese Erkenntnis muss man nicht Organisationslehre studiert haben.</p>
<p>Ein daf&#252;r ausgebildeter deutscher Offizier hat mit seinem daf&#252;r ausgebildeten Stab eine m&#246;glicherweise falsche Entscheidung getroffen. Mehr Kontrolle werden wir nicht schaffen k&#246;nnen.<br />
Haben wir im dazu alle M&#246;glichkeiten einer verh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Reaktion einger&#228;umt. Wenn ich bedenke, dass am Horn von Afrika oder vor dem Libanon hochmoderne Fregatten Piraten und Schmuggler jagen, wozu wahrscheinlich auch die alten ausgemusterten Zerst&#246;rer in der Lage waren, gleichzeitig in einem deutschen Feldlager, wo kriegs&#228;hnliche Zust&#228;nde herrschen, sich keine Kampfhubschrauber, Kampfpanzer oder Haubitzen befinden, um dem Befehlshaber vor Ort mehr Handlungsoptionen einzur&#228;umen, muss ich dies verneinen. H&#228;tte ein mit lokal vorhandenen Kr&#228;ften hypothetischer Angriff m&#246;glicherweise nicht zumindest Zivilbev&#246;lkerung von den Tanklastern ferngehalten ? Wenn ein Offizier sich gegen ein Vorgehen gegen den Feind entscheidet, riskiert er ein Vorgehen des Feindes gegen die ihm unterstellten Soldaten. Seit den Zeiten der RAF ist das Risiko der deutschen Polizei, bei einem Nichtvorgehen gegen Verbrecher selbst deren Opfer zu werden, gering. Insofern stellt sich die Option, auch einmal nicht zu handeln aufgrund der Risiken, im deutschen Polizeirecht anders dar als im Afghanistan-Einsatz.</p>
<p>Die andere Option in Afghanistan ist nat&#252;rlich, die Soldaten abzuziehen. Mit dem Risiko eines Ende des Nordatlantischen B&#252;ndnisses und der bekannten globalen Machtkonstruktionen. Und da es gerade machtpolitisch kein Vakuum gibt, w&#252;rde dieses sich von anderer Seite f&#252;llen – vermutlich aus dem Nahen oder Fernen Osten. Ob dieses Szenario gegen&#252;ber einer zugegeben reformbed&#252;rftigen NATO erstrebenswerter ist, bleibt fraglich. Die Bef&#252;rworter eines Abzuges m&#252;ssten nur so ehrlich sein, diese Frage zu beantworten, anstatt so zu tun, als w&#252;rde sich diese Frage neben der weiteren Entwicklung in Afghanistan (Situation der Frauen, Drogenanbau etc.) nicht auch stellen.</p>
<p>Und dann muss eine Entscheidung zwischen diesen beiden Optionen her, anstatt eines Kompromisses, der in diesem Fall schlechter ist als beide Handlungsoptionen. Sollte es uns nicht gelingen, eine realistische Perspektive f&#252;r Afghanistan zu formulieren UND die daf&#252;r notwendigen Ressourcen zur Verf&#252;gung zu stellen, bleibt nur der Abzug.</p>
<p>Holger Lachmann</p>
<p>Foto-Quelle: Paul Fleischer_www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by)_httpcreativecommons.orglicensesby3.0deed.de&#8221;</p>
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		<item>
		<title>Die SPD muss den dritten Weg neu denken.</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 20:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>

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		<description><![CDATA[

Mehr als 100 Tage schwarz-gelb und die Kabarettisten drohen bald von der realen Politik getoppt zu werden. Die finanzpolitische Glaubw&#252;rdigkeit von Konservativen und Wirtschaftsliberalen wird torpediert durch teure Klientelwahlgeschenke inmitten der Haushaltskrise, einem Festhalten an einer nicht finanzierbaren, inhaltsentleerten und zum Selbstzweck gewordenen Steuersenkungsideologie des liberalen Koalitionspartners und einem Jahrhundertfinanzdesaster in einem deutschen Fl&#228;chenstaat namens [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/01/Parsa.jpg"><img src="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/01/Parsa-150x150.jpg" alt="" title="Parsa" width="150" height="150" class="links size-thumbnail wp-image-318" /></a>Mehr als 100 Tage schwarz-gelb und die Kabarettisten drohen bald von der realen Politik getoppt zu werden. Die finanzpolitische Glaubw&#252;rdigkeit von Konservativen und Wirtschaftsliberalen wird torpediert durch teure Klientelwahlgeschenke inmitten der Haushaltskrise, einem Festhalten an einer nicht finanzierbaren, inhaltsentleerten und zum Selbstzweck gewordenen Steuersenkungsideologie des liberalen Koalitionspartners und einem Jahrhundertfinanzdesaster in einem deutschen Fl&#228;chenstaat namens Hypo Alpe Adria. Die viel beschworene Mitte der Gesellschaft will Verl&#228;sslichkeit und Zukunftsf&#228;higkeit der Politik. Die Rat- und Rastlosigkeit dieser Koalition in Sachen Staatsverschuldung und Haushaltskonsolidierung d&#252;rfte eines der massivsten Probleme f&#252;r die k&#252;nftige Mehrheit dieser Regierungskonstellation werden.</p>
<p>Die SPD h&#228;tte also allen Anlass, neuen Mut nach dem miserablen Wahlergebnis vom 27. September 2009 zu sch&#246;pfen. Der neue Vorsitzende Gabriel ist durch eine Reihe kluger Reden und Initiativen aufgefallen und man hat sich f&#252;r einen behutsamen Weg der &#220;berpr&#252;fung der eigenen Politik in den vergangenen 10 Jahren entschieden. <span id="more-317"></span></p>
<p>Doch Vorsicht ist geboten f&#252;r die Sozialdemokratie. Die Fehler von Merkel und Westerwelle allein werden noch f&#252;r keine neuen Mehrheiten sorgen. Die SPD muss sich bekennen zu ihrer Regierungspolitik, die sie in der rot-gr&#252;nen und gro&#223;en Koalition auf den Weg gebracht hat und zugleich mutige, neue Visionen setzen. Die Agenda 2010 beinhaltete einige Notoperationen im Sozialstaat, sie war aber keineswegs ein vision&#228;res Programm f&#252;r die SPD, das in die Zukunft weisen konnte. Wir stehen heute vor der Aufgabe, einen neuen dritten Weg f&#252;r die Innenpolitik in Deutschland zu definieren. Die wesentliche Konzentration muss dabei aus meiner Sicht auf folgenden Punkten liegen:</p>
<p>-	Abschaffung des konservativ-st&#228;ndisch anmutenden mehrgliedrigen Schulsystems<br />
-	Neue Effizienz im Transfersystem durch eine negative Einkommensteuer nach dem Gusto von Peter Bofinger<br />
-	Reform des Bismarckschen konservativen Sozialstaatmodells durch die Einbeziehung aller Einkommen in die Sozialstaatsfinanzierung und Einf&#252;hrung einer existenzsichernden, steuerfinanzierten Grundrente<br />
-	Durchgreifende, einkommensneutrale Vereinfachung des Steuersystems<br />
-	Echte Reform des Finanzf&#246;rderalismus durch Steuerkompetenzen f&#252;r Bundesl&#228;nder<br />
-	Strategie f&#252;r einen zeitgem&#228;&#223;en Communardismus durch F&#246;rderung genossenschaftlicher Strukturen in den Kommunen</p>
<p>von Parsa Marvi,<br />
Bundesausschussdelegierter, Jusos Baden-W&#252;rttemberg</p>
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		<title>Neujahrsgru&#223; 2010: Betrachtung einer Agenda</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 19:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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Die Zahl 2010 kommt einem irgendwie bekannt vor. 2010 wird das Jahr der Biodiversit&#228;t der Vereinten Nationen, der Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft in S&#252;dafrika und das europ&#228;ische Jahr zur Bek&#228;mpfung von sozialer Ausgrenzung und Armut. Es ist auch das Zieljahr der Agenda 2010 und der Strategie von Lissabon. Von der Nachhaltigkeitsstrategie von Lissabon aus dem Jahre 2000 hat [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/01/4232982264_f96a548074_m.jpg"><img src="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2010/01/4232982264_f96a548074_m.jpg" alt="" title="2010" width="240" height="164" class="links size-full wp-image-95" /></a>Die Zahl 2010 kommt einem irgendwie bekannt vor. 2010 wird das Jahr der Biodiversit&#228;t der Vereinten Nationen, der Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft in S&#252;dafrika und das europ&#228;ische Jahr zur Bek&#228;mpfung von sozialer Ausgrenzung und Armut. Es ist auch das Zieljahr der Agenda 2010 und der Strategie von Lissabon. Von der Nachhaltigkeitsstrategie von Lissabon aus dem Jahre 2000 hat man lange nichts mehr geh&#246;rt. Die Agenda 2010 hat Deutschland jedoch nie richtig losgelassen. Den B&#252;rger eher noch als den Otto-Normal-Genossen.</p>
<p>Europa ist weit, deshalb interessierte es auch kaum jemanden, dass die Lissabon-Agenda ein hohes Ziel hatte: Man wollte Politik so gestalten, dass Europa zum „wettbewerbsf&#228;higsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ wird. Die Agenda 2010 hatte ein etwas anderes Anliegen. Man wollte reagieren auf eine immer &#228;lter werdende Gesellschaft, das unterfinanzierte Rentensystem und Arbeitslosigkeit. Die Zielsetzung war also keinesfalls der gleiche absolute Anspruch, den sich Europa verpasste. 2003 ging es schlicht um eine notwendige Verbesserung des momentanen Zustands. Mit der Agenda 2010 sollten die „Rahmenbedingungen f&#252;r mehr Wachstum und f&#252;r mehr Besch&#228;ftigung“ neu definiert werden.<span id="more-88"></span></p>
<p>Was heute gern vergessen wird: 80 Prozent der Genossen stimmten auf dem Sonderparteitag dem Leitantrag zu. 14 Tage sp&#228;ter nahm der damalige Koalitionspartner mit 90 Prozent den Antrag an. Und die Sichtweise von CDU und CSU l&#228;sst sich am besten an der Regierungserkl&#228;rung Merkels 2005 erkennen: Darin dankt Sie Schr&#246;der pers&#246;nlich „dass er mit der Agenda 2010 mutig und entschlossen eine T&#252;r aufgesto&#223;en hat, unsere Sozialsysteme an die neue Zeit anzupassen.“ </p>
<p>Und im Jahr 2010 angekommen? Sollten wir uns h&#252;ten ein Urteil &#252;ber diese Reformen zu f&#228;llen? Erst recht, da sich in den letzten sieben Jahren das Land und die Rahmenbedingungen nach zwei unterschiedlichen Regierungen sowie einer Kredit-, Finanz- und Wirtschaftskrise ge&#228;ndert haben? Komisch, dass jeder sofort eine Meinung zur Agenda hat, obwohl volkswirtschaftliche Reformen zehnmal komplizierter sind als eine Augenoperation.</p>
<p>Im Jahr 2010 ist es viel mehr Zeit f&#252;r eine Anschlussplanung. Die sollten wir den ambitionierten Regierungsparteien nicht alleine &#252;berlassen, sonst kommt wie bei Schwarz-Gelb h&#246;chstens das Wachstums-Beschleunigungs-Gesetz heraus. Und wer nicht gerade ein Hotel erbt, hat davon sicher nichts.</p>
<p>von Anita Gei&#223;ler, Jusos Hamburg<br />
frei nach P.K. aus dem Mitte-Info Januar 2010<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/emeheartsphotos/4232982264/">Flickr M’s❤2 ♪</a></p>
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		<title>Internationale Solidarit&#228;t ist kein Bettvorleger</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 23:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>

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Die SPD muss ihre Positonierung zum Einsatz von Milit&#228;r in der Au&#223;enpolitik kl&#228;ren!
Die aktuelle Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zeigt, dass die deutsche Sozialdemokratie in ihrer Au&#223;en- und Sicherheitspolitik an einem programmatischen Scheideweg steht. Die Linkspartei profiliert sich mit der nicht unpopul&#228;ren Forderung eines Abzugs aller Truppen aus Afghanistan und der kategorischen [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2009/12/zaun.jpg"><img src="http://www.pragmatische-linke.org/wp-content/uploads/2009/12/zaun.jpg" alt="" title="zaun" width="134" height="100" class="links size-full wp-image-101" /></a>Die SPD muss ihre Positonierung zum Einsatz von Milit&#228;r in der Au&#223;enpolitik kl&#228;ren!</p>
<p>Die aktuelle Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zeigt, dass die deutsche Sozialdemokratie in ihrer Au&#223;en- und Sicherheitspolitik an einem programmatischen Scheideweg steht. Die Linkspartei profiliert sich mit der nicht unpopul&#228;ren Forderung eines Abzugs aller Truppen aus Afghanistan und der kategorischen Ablehnung jeglicher Eins&#228;tze deutschen Milit&#228;rs, selbst wenn diese durch die UNO mandatiert sind. Auf der politischen Rechten punktet Schwarz-Gelb mit entschlossenem Kampf gegen Al Qaida, NATO-B&#252;ndnistreue und dem Schutz von Handelswegen am Horn von Afrika. Wenn es also in den kommenden Monaten zum Schwur kommen wird und der Bundestag &#252;ber eine Verl&#228;ngerung deutscher Mandate in Afghanistan, dem Libanon, dem Sudan etc. abstimmt, wie und auf welcher politischen Grundlage werden sich Fraktion und Partei verhalten?</p>
<p>Im Gegensatz zur allgemein positiven Grundhaltung der deutschen Linken gegen&#252;ber ziviler und humanit&#228;rer Hilfe bleibt die Frage nach Sinn und Notwendigkeit des Einsatzes milit&#228;rischer Mittel ein Zankapfel. Dies ist sicherlich auch gut so, ist doch die Entsendung von Soldaten eine folgenschwere und hoch-politische Entscheidung. Verantwortlich hierf&#252;r ist nicht nur die deutsche Geschichte, sondern auch ein generelle Skepsis gegen&#252;ber den offenen und verdeckten Motiven einer Regierung bei der Entsendung von Soldaten. Unter welchen Umst&#228;nden aber ist ein Einsatz von Milit&#228;r gerechtfertigt oder sogar absolut erforderlich? Auf diese Frage hat die Sozialdemokratie bisher keine Antwort gefunden.<span id="more-44"></span></p>
<p>Schauen wir uns die Ver&#228;nderung aktueller Kriegsf&#252;hrung an, so stellen wir fest: Zwischenstaatliche Kriege machen nur noch einen geringen Anteil der heutigen bewaffneten Konflikte aus. Krieg ist heute weitestgehend ein innerstaatliches Ph&#228;nomen, sofern von „Staat“ &#252;berhaupt noch die Rede sein kann. Meistens sind failed states der Ort blutiger Konfliktaustragung, von der wiederum vor allem Zivilisten betroffen sind: In den heutigen Kriegen sind sch&#228;tzungsweise 85% aller Todesopfer Zivilisten. Anfang des 20. Jahrhunderts waren es nur 10%. Massive Menschenrechtsverletzungen und systematische Br&#252;che des humanit&#228;ren V&#246;lkerrechts sind aus heutigen Kriegen nicht mehr wegzudenken. In anderen Worten: V&#246;lkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und ethnische S&#228;uberungen sind zu einem „Markenkern“ heutiger Kriege geworden. Allein im Kongo sind im Jahr 2008 &#252;ber 100.000 Menschen Opfer sexueller Gewalt geworden; seit 1998 sind 6,8 Millionen Todesopfer zu beklagen. Alles unter den Augen der internationalen Gemeinschaft. Bisher hat die SPD diese Evolution des Kriegs nicht ausreichend diskutiert und reflektiert. Statt dessen verharren Teile ihrer Anh&#228;ngerschaft in der Einsch&#228;tzung, dass wer gegen den Einsatz von Milit&#228;r sei sich quasi automatisch f&#252;r Menschenrechte einsetze. Diese rigorose Positionierung ist aber sp&#228;testens seit den V&#246;lkermorden in Ruanda, Bosnien und Darfur unhaltbar. Unwissentlich sch&#252;tten ihre Bef&#252;rworter das Kind mit dem Bade aus, wie Erhard Eppler richtigerweise feststellt. Der Einsatz milit&#228;rischer Mittel muss von der Sozialdemokratie grunds&#228;tzlich neu bewertet werden.</p>
<p>Mit Soldaten l&#246;st man keine Konflikte. Ohne Soldaten jedoch oft auch nicht mehr. Milit&#228;r kann in der Tat keine politischen L&#246;sung finden, denn hier sind Politiker und Diplomaten in der Verantwortung. Frieden l&#228;sst sich nicht herbeibomben. Richtig ist aber auch: Wo dir andere mit Gewehren gegen&#252;berstehen und Zivilisten zu tausenden ermorden werden, dort sollte man nicht blo&#223; einen Kugelschreiber zur Hand haben. Bei Massenverbrechen wie in Darfur ist die Feder leider nicht st&#228;rker als das Schwert. Was Soldaten aber oft besser k&#246;nnen als Diplomaten ist, unschuldige Zivilisten vor den Macheten, Kugeln und Bomben ihrer H&#228;scher zu besch&#252;tzen, solange es noch keinen Frieden, keinen Waffenstillstand gibt. Als Bestandteil einer erfolgreichen Beilegung bewaffneter Konflikte kann der entschlossene Einsatz von Milit&#228;r f&#252;r die Linke also nicht nur notwendiges &#220;bel, sondern vielmehr w&#252;nschenswertes Instrument zum Schutz grundlegender Menschenrechte sein.</p>
<p>Joschka Fischer hat das deutsche Dilemma 1999 auf den Punkt gebracht: „Wollen wir Nie wieder Krieg oder Nie wieder Auschwitz?“ Im Gegensatz zur Position von B90/Gr&#252;ne, die notfalls auch f&#252;r den milit&#228;rischen Schutz von Menschenrechten sind, gilt aktuell f&#252;r die SPD, dass sie ihre Wahl noch nicht getroffen hat. Will sie ihrem Anspruch internationaler Solidarit&#228;t k&#252;nftig gerecht werden, dann erteilt sie dem tumb-populistischen Pazifismus à la Lafontaine eine Absage.</p>
<p>Robert Sch&#252;tte</p>
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		<title>Kein Ausstieg aus dem Ausstieg</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 09:51:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>

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Vor dem Hintergrund der letzten Reaktorst&#246;rf&#228;lle in Kr&#252;mmel &#228;u&#223;ert Parsa Marvi, Sprecher der Pragmatischen Linken, Unverst&#228;ndnis &#252;ber die Junge Union. Diese hatte auf ihrem Webportal die Bedeutung der zivil genutzten Kernergie f&#252;r eine sichere und klimafreundlichen Energiepolitik betont. &#8220;Es ist schon bedenklich, wie die Junge Union der Atomlobby das Wort redet,&#8221; sagt Marvi. &#8220;In Anbetracht [...]]]></description>
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<p>Vor dem Hintergrund der letzten Reaktorst&#246;rf&#228;lle in Kr&#252;mmel &#228;u&#223;ert Parsa Marvi, Sprecher der Pragmatischen Linken, Unverst&#228;ndnis &#252;ber die Junge Union. Diese hatte auf ihrem Webportal die Bedeutung der zivil genutzten Kernergie f&#252;r eine sichere und klimafreundlichen Energiepolitik betont. &#8220;Es ist schon bedenklich, wie die Junge Union der Atomlobby das Wort redet,&#8221; sagt Marvi. &#8220;In Anbetracht der Reihe von Pannen und Sicherheitsl&#252;cken an Meilern die Worte Atomstrom und Sicherheit im gleichen Satz zu erw&#228;hnen, ist arglistig.&#8221; Und weiter: &#8220;Wer dann auch noch die Frage der Entlagerung zur Frage der Generationengerechtigkeit stilisiert, leidet an Wirklichkeitsverlust. Die Junge Union rechnet offenbar mit einer starken Steigerung der Lebenserwartung, wenn sie sagt, dass diejenigen Verantwortung f&#252;r die Entlagerung &#252;bernehmen m&#252;ssen, die den Atomm&#252;ll produziert haben. Das ist schlicht Unsinn. Wir bleiben dabei, der Ausstieg ist richtig,&#8221; so Marvi.</p>
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		<title>Wir unterst&#252;tzen Peer Steinbr&#252;ck</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 09:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dennis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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Die Pragmatische Linke unterst&#252;tzt Bundesfinanzminister Steinbr&#252;ck und teilt seine Bedenken bez&#252;glich der &#8220;Rentengarantie&#8221;. &#8220;Das hat nichts damit zu tun, wer wem was nicht g&#246;nnt,&#8221; sagt Anita Gei&#223;ler, Sprecherin der Pragmatischen Linken. &#8220;Vielmehr geht es darum, dass wir nicht heute ausgeben k&#246;nnen, was eventuell &#252;bermorgen erst verdient wird. Es geht auch nicht darum, Menschen, die ihr [...]]]></description>
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<p>Die Pragmatische Linke unterst&#252;tzt Bundesfinanzminister Steinbr&#252;ck und teilt seine Bedenken bez&#252;glich der &#8220;Rentengarantie&#8221;. &#8220;Das hat nichts damit zu tun, wer wem was nicht g&#246;nnt,&#8221; sagt Anita Gei&#223;ler, Sprecherin der Pragmatischen Linken. &#8220;Vielmehr geht es darum, dass wir nicht heute ausgeben k&#246;nnen, was eventuell &#252;bermorgen erst verdient wird. Es geht auch nicht darum, Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, kein menschenw&#252;rdiges Auskommen im Alter zu erm&#246;glichen. Es geht darum, hohe Rentenbez&#252;ge nicht bei fallenden L&#246;hnen wachsen zu lassen. Hier nimmt niemand jemanden etwas weg. Da gibt es auch in den eigenen Reihen leider immer wieder Verwirrung.&#8221;</p>
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		<title>K&#246;lner Thesen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 19:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anita</dc:creator>
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Im Februar 2009 hat die bundesweite Pragmatische Linke in K&#246;ln Thesen zu unterschiedlichen politischen Themenfeldern beschlossen. Diese findest du hier.
Die K&#246;lner Thesen sollen die Debatte innerhalb der Jusos, aber auch in der SPD anregen und weiterf&#252;hren. Meinungen und Kritik sind uns daher herzlich willkommen!

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<p>Im Februar 2009 hat die bundesweite Pragmatische Linke in K&#246;ln Thesen zu unterschiedlichen politischen Themenfeldern beschlossen. Diese findest du <a href="http://www.pragmatische-linke.org/positionen">hier</a>.</p>
<p>Die K&#246;lner Thesen sollen die Debatte innerhalb der Jusos, aber auch in der SPD anregen und weiterf&#252;hren. Meinungen und Kritik sind uns daher herzlich willkommen!</p>
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